Einleitung – Jahresfernkurs

Dies ist ein kurzer Studientext, als Beispiel dafür, was für ein Format Dich im 1-Jahres-Fernkurs erwartet. Die monatlichen Texte mit Reflexionen werden Dir im pdf-Format zugesandt, plus ein vertiefendes und erklärendes Video mit zusätzlichen Übungen. Zudem ist ein monatliches Online-Treffen per Zoom Teil des Kurses.
Anmeldung läuft bis 12-12-2025.
Das komplette Angebot findest Du am Ende dieses Artikels.

Über die weiblichen & männlichen Kräfte in Dir, das wahre Männliche und das Gefühl von Sicherheit

Wenn das Männliche in Dir Aufrichtigkeit und Sicherheit bietet,

kann sich das Weibliche in Dir offenbahren.
 
Wenn ein Mann einen starken sicheren Raum aufrecht hält,

kann sich die Frau ihrer Weiblichkeit hingeben.

Einerseits sprechen wir hier von den inneren männlichen und weiblichen Kräften in uns (siehe weiter unten), andererseits von einem Mann, der sich seiner Rolle und Kraft bewusst ist, der seine gesunde Männlichkeit lebt, und somit der Frau ermöglicht sich in seinem sicheren Umfeld voll in ihrer Weiblichkeit zu entfalten und dem Lebensfluss hingeben zu können.

In einer Gesellschaft, in der echte Weiblichkeit  – kein nur auf das Sexuelle oder aufopfernde Mütterliche beschränkte oder dem Mann gleich werden wollendes Frausein – und weibliche Qualitäten und Gaben nicht oder nur wenig wertgeschätzt werden, in der Frauen nicht respektiert und gehört werden,

in einer Lebensumgebung in der keine körperliche und emotional-seelische Sicherheit gewährleistet ist, in der wir jederzeit angegriffen werden könnten, in der Angst und Konkurrenzdenken herrscht, können wir nicht wahrhaftig zum Erblühen kommen, denn ein Teil von uns ist dauerhaft damit beschäftigt für unsere eigene Sicherheit und Verteidigung (und die unserer Kinder) zu sorgen.

Wenn wir Schwert und Schild in den Händen halten (müssen, weil es die Lebensumstände nicht anders ermöglichen), können wir nicht offen sein, weder um aus allen Dimensionen zu empfangen, noch um aus reinem Herzen zu geben, und schon gar nicht um unsere alchemistischen Kräfte wirken zu lassen. Wenn wir ständig im Außen gefordert werden mitzuhalten, uns anzupassen und äußeren Vorgaben zu genügen, entfernen wir uns immer mehr von unserer Quelle und Kraft im Inneren. Auf Dauer laugt uns ein solches Verhalten aus.

Natürlich können wir uns bei einer akuten Gefahr selbst verteidigen und bringen dabei sogar unermessliche Kräfte zu Tage. Müssen wir das jedoch über eine längeren Zeitraum hinweg aufrecht erhalten, so werden wir hart, kalt und steif. Unsere Warmherzigkeit, Sensibilität und Intuition verkümmern. Wir funktionieren in einem Überlebensmodus und rennen dem Leben hinterher, anstatt vom Leben geführt und getragen zu werden.

Selbstreflexion

Mache Dir hierzu Notizen. Sie werden Dir zu einem späteren Moment im Fernkurs hilfreich sein.

  • Fühlst Du Dich in Sicherheit, dort wo und mit wem Du lebst?

  • Wann, wo, bei was fehlt es Dir an realer Sicherheit oder dem Gefühl in Sicherheit zu sein?

  • In welchen Situationen hast Du den Eindruck schutzlos ausgeliefert zu sein oder Dich verteidigen zu müssen?

  • Wann reagierst Du über, aggressiv und wie ein Igel der die Stacheln ausfährt? Ist das in einer einmaligen Situation gewesen oder wiederholt sich das in ähnlichen Situationen immer wieder ? Welche sind das ?

  • Gibt es parallel dazu auch Anteile in Dir, die sich lieber wie eine Schildkröte in ihren Panzer zurückziehen wollen, die einfach alles über sich ergehen lassen und jeder direkten Konfrontation ausweichen? In welchen Situationen geschieht das?

  • Seit wann in Deinem Leben reagierst Du so? Sowohl auf die eine (Igel) als auch die andere (Schildkröte) Art?

  • Wie alt ist der Anteil von Dir, der Dich in solchen Situationen unsicher oder machtlos fühlen lässt, und dazu führt, daß Du angreifst, oder Dich komplett zurückziehst? Was ist diesem zugestossen, was hat er erlebt, was ist passiert?

  • Was bräuchte dieser Anteil von Dir, damit er ruhig und gelassen für sich einstehen könnte?

Wenn Du Dich dank Deiner lebendigen männlichen Kraft in Dir sicher fühlst,
kann sich Dein ganzes Potential entfalten.
 
Wenn eine Frau sich in der Gegenwart eines wahren Mannes wirklich sicher fühlt,
öffnet sich ihr ganzes Wesen wie eine Blume, die von der Sonne geküsst wird.
 
Sie kann das Gefühl die Last der Welt alleine tragen zu müssen ablegen.
Ihr Atem wird tiefer. Ihr Körper entspannt sich. Ihr Herz hat Vertrauen.
 

Das reine Männliche

Dem reinen Männlichen geht es nicht um Dominanz, sondern um Präsenz. Diese kann ein Mann erst dann entwickeln, wenn die femininen und maskulinen Kräfte in ihm aktiv ausgewogen miteinander agieren. Nur wenn er seine Anima, sein Feminines in ihm, entdeckt und den Zugang zu seinem Herzen und seiner Intuition / Seele gefunden hat, kann er sein Schwert mit Weisheit führen und offen verständnisvoll auf seine Partnerin eingehen. Er hat Bekanntschaft gemacht mit den 4 männlichen Grund-Archetypen: dem Krieger, dem Liebhaber, dem Magier und dem König, und lebt diese in seiner eigenen individuellen einzigartigen Mischung in einer gesunden erwachsenen Form. 

Ein Mann, der eine solche gesunde Männlichkeit verkörpert, hört einer Frau (sowie seinem inneren Selbst) zu, ohne zu rechtfertigen. Er sieht sie, ohne zu urteilen. Er berührt, nicht um zu nehmen, sondern um zu ehren.

In dieser Art von Liebe erinnert sich eine Frau daran, wie heilig sie ist.

Sie muss nicht fragen, ob es real ist. Ihr Körper spürt es. Ihr Herz erinnert sich. Die Art, wie er sie ansieht, lässt Barrieren dahinschmelzen. Die Art, wie er sie hält, lässt sie sich sicher fühlen. Sie wird gesehen. Ihre Gefühle sind nicht zu viel. Ihre Intensität ist nicht mehr etwas, das sie fürchten muss. Er empfängt ihre emotionale Weite von Freude, Wut, Tränen und Lachen mit Unerschütterlichkeit. Alles darf sein. Und vielleicht schmunzelt er sogar innerlich über all die Lebenskraft, die durch die Frau zum Ausdruck kommt.

Ein Mann, der die Macht seiner eigenen Energie versteht, wird für eine Frau zur Medizin. Er braucht keine Kraft. Er ist die Kraft. Nicht die Art von Kraft (Gewalt), die bevormundend dominierend kontrolliert, sondern die Art, die beschützt und wortlos Sicherheit vermittelt. Er ist nicht perfekt, aber ER IST, präsent, und in dieser Wahrheit findet die Frau Frieden.

Wenn sie weint, unterbricht er nicht. Er hält Raum für sie. Wenn sie Zeit braucht, belästigt er sie nicht. Er vertraut ihr und ihrer Weisheit. Seine innere Stabilität und Sicherheit ermöglicht es ihr, ganz sie Selbst zu sein.

Er bewundert ihr Sein.

Selbstreflexion

Mache Dir wieder Notizen oder male ein Bild dazu.

Nimm Dir einen Moment Zeit und lasse vor Deinem inneren Auge einen solchen wahrhaftigen Mann Form annehmen. Er kann sich als eine Figur aus einem Film zeigen, eine frei erfundene Präsentation des gesunden Archetyps Mann darstellen, oder ein Mann aus Deinem Leben sein (Großvater, Vater, Gatte, Onkel, ..), der diesen Qualitäten und Werten entspricht.

Spüre seine Präsenz. Was löst diese in Dir aus? Wie reagiert Dein Körper?

Dann spür tiefer. Lass Dich noch weiter darauf ein. Welche vielleicht bisher unbekannten Gefühle könnte seine Präsenz noch hervorholen?

Was strahlt er aus? Was bist Du fähig davon zu empfangen? Wie fühlst Du Dich in seiner Gegenwart?

Solltest Du von Emotionen überwältigt werden oder sollte seine Präsenz Abwehr und Widerstand in Dir hervorrufen, dann teile diesem Repräsentanten des wahrhaftigen Männlichen mit, sich so weit von Dir zu entfernen und sich in einer solchen Distanz zu Dir zu positionieren, wie es Dir angenehm ist und Du wieder frei atmen kannst. Dann lasse ihn langsam näher kommen und beobachte, was in Dir geschieht.

Bewusstwerdung ist der erste Schritt zu Heilung und Wachstum.

Idealerweise vergisst Frau in seinen Armen die Welt und erinnert sich an sich selbst.

Ihre Sinnlichkeit erwacht. Ihre Unbeschwertheit kehrt zurück. Ihre Kreativität fließt. Sie weiß, daß sie nicht betrachtet wird, um benutzt zu werden, sondern gesehen ist, um geliebt zu sein. Ihre Wunden heilen und sie findet zu ihrer wahren Weiblichkeit zurück.

 *  *  *

Wieso es solche wahren Männer immer weniger gibt, was dazu geführt hat und was es braucht damit diese „nachwachsen“ können, wird in einem der späteren Studientexte im Fernkurs erläutert.

Um erst einmal in uns selbst in Frieden zu kommen und ein inneres Sicherheits- und damit verbundenes Selbstwert-Gefühl zu entwickeln, müssen wir die inneren weiblichen und männlichen Energien und wie sie in uns zusammenwirken betrachten. Was kennzeichnet diese Kräfte aus?

Feminine und maskuline Energien

Zum besseren Verständnis verwende ich von nun an für die Beschreibung der weiblichen inneren Kräfte den Begriff feminine Energien und für die männlichen maskuline Energien. Die Begriffe weiblich und männlich sind im Sprachgebrauch eher mit der materiellen, körperlichen, biologischen Form eines Menschen verknüpft.

Ein Mann kann weiblich wirken und ausgeprägte feminine Qualitäten besitzen und doch ist und bleibt er in seiner Grundschwingung, Geschlecht und Knochenstruktur in der eines Mannes, also männlich. Eine Frau kann männlich wirken und ausgeprägte maskuline Energien haben, und dennoch behält sie ihre weibliche Konstitution und ihrem Körper entsprechende weibliche Form.

Mann und Frau besitzen beide jeweils in verschieden Ausprägungen feminine und maskuline Qualitäten und Energien. Für unsere Gesundheit und um in unserer Kraft zu sein, ist es wichtig, dass beide Kräfte, die maskulinen als auch die femininen ausgebildet sind und so frei wie möglich durch uns agieren können.

Selbstreflexion

Während Du die Liste durchgehst, höre in Dich hinein, welche dieser Qualitäten und Energien in Dir weniger und welche stärker präsent sind als andere.

Feminin

~ kreisförmig, Serpentinen, zyklisch

~ horizontal

~ erhaltend

~ gemeinschaftlich

~ verbindend,

~ in Kommunikation sein

~ nach innen gerichtet, implodierend, empfangend

~ natürlich chaotisch, wild, aufwühlend, verändernd

~ unberechenbar, aufreißend, zerstörend

~ materialisierend

~ emotional, spontan

~ hingebend

~ seiend

~ allumfassend

~ dem Fluss folgend, intuitiv

~ kreativ, inspiriert, anpassend

~ einfühlsam, fürsorglich, liebevoll

~ ..

Maskulin

– linear, gerade, direkt

– vertikal

– voranschreitend, (vorwärts-)führend

– individual

– trennend, gesunde Grenzen ziehend

– in Kontakt tretend

– nach außen gerichtet, explodierend, gebend

– ordnend, strukturierend, stabilisierend

– vorausschauend, sichernd, konstruierend

– geistig

– rational, planend

– kontrollierend

– tuend

– detailgenau

– diszipliniert, fokussiert, konzentriert

– zielorientiert, intentioniert

präsent, stärkend, motivierend

– ..

Ausgeglichener Zustand:

wenn maskulin und feminin aktiv sind und zusammen wirken

Wir können gleichermaßen geben & annehmen. Wir folgen unserer Intuition mit Fokus und setzen diese flexibel und zielorientiert um. Wir sind einfühlsam präsent, können liebevoll motivieren und selbstermächtigt handeln.

Selbstreflexion

Kannst Du mit beiden Qualitäten / Energien tanzen und sie miteinander verbinden? Gehe die Liste nochmals durch und formuliere Sätze, die scheinbar widersprüchlichen Qualitäten miteinander verbinden.

Beispiele:  (1) Zyklisch + linear ergibt eine spiralförmige Vorwärtsbewegung. Praktisch könnte das bedeuten, daß ich mich nicht in meinen alten Mustern immer wieder im Kreis drehe, ihnen aber auch nicht davon laufen, sondern ich mich allmählich aus ihnen heraus bewege, in dem ich sie von allen Ebenen aus betrachte und über sie hinauswachse. (2) vertikal + horizontal:  Ich bin in meiner Achse aufgerichtet, göttlich angebunden und geerdet (vertikal) und gehe mit offenen Armen helfend großzügig (horizontal) durch die Welt. Oder: Ich folge den Eingebungen der geistigen Welt (vertikal) und bringe sie hier in die irdische Ebene (horizontal). (3) Ich gehe meinen individuellen Weg zum Wohle der Gemeinschaft, des großen Ganzen. 

Finde eigene Formulierungen.

Das Maskuline ist wie ein Flussbett, das das Wasser (das Feminine) zusammenhält, so daß es nicht auseinander fließt oder versickert. Und gleichzeitig läßt das Maskuline sich im Bilden des Flussbetts vom Wasser (dem Femininen) leiten und von diesem formen. So entsteht ein natürlicher Flusslauf, an dem das Leben erblüht.

Unausgeglichener Zustand:

wenn maskulin oder feminin blockiert, bzw. minder ausgebildet sind
oder getrennt voneinander agieren

Weibliche Ausprägung
Wenn feminine Qualitäten überhand nehmen und/oder der maskuline Pol dazu zu schwach ausgebildet ist oder fehlt, kommt es zu folgenden Zuständen:

  • überfordert, verwirrt und unstrukturiert sein,
  • plan- und rahmenlos, ohne Visionen, keine Zuversicht,
  • Angst, Neid und mangelnder Selbstwert,
  • sich selbst vergessen, sich aufopfern und nur für andere da sein,
  • abgehoben und unrealistisch, sich in Illusionen und Scheinwelten verlieren,
  • seine Ideen und Projekte nicht materialisieren können,
  • apathisch sein, Stagnation,
  • den Fehler immer bei sich selbst suchen, sich für alles schuldig fühlen,
  • macht- und kraftlos, sich nicht verteidigen oder für sich selbst einstehen können,
  • sich selbst in seinen Emotionen ertränken, Opfersein.

Männliche Ausprägung
Wenn maskuline Qualitäten überhand nehmen und/oder der feminine Pol dazu zu schwach ausgebildet ist oder fehlt, kommt es zu folgenden Zuständen:

  • mit Gewalt die Kontrolle behalten,
  • anderen Vorschriften machen,
  • eigene Fehler und Schuld nach Aussen projizieren,
  • diskriminierendes und arrogantes Verhalten, dominieren,
  • ein nur an sich denken, sich selbst für alleinig wichtig erachten,
  • um jeden Preis etwas erreichen,
  • gefühlskalt, empathielos
  • überzogene Erwartungen und Härte sich selbst und anderen gegenüber,
  • pausenlose dauerhafte Geschäftigkeit, Tätersein.

Frauen tendieren generell mehr zur weiblichen Ausprägung, während Männer eher das männliche Extrem erfahren. Je nach Grundkonstitution und traumatischen Vorerfahrugen eines Menschen, kann eine Frau stellenweise auch die männliche, und ein Mann die weibliche Ausprägung ausleben.

Selbstreflexion

(A) In welchen unausgeglichenen Zuständen findest Du Dich wieder? Wann tritt das auf? Welche maskulinen oder femininen Qualitäten möchten vermehrt ausgebildet und kultiviert werden, um in Zukunft solche Situationen zu meistern?

(B) Wenn Du noch tiefer forschen möchtest: Was war der Anstoß (Wort/Satz, Geruch, Geräusch, Person, Jahreszeit, Lichteinfall, .. ) der Dich aus Deinem „Gleichgewicht“ geworfen hat ? Welche Erinnerung verbindest Du damit ?

Betrachte die ursprünglich schwierige Situation der Vergangenheit mit Mitgefühl und Liebe : „Auch wenn ich damals nicht wusste, wie ich agieren hätte sollen, wie ich die Situation lösen hätte können, wie ich aus der Machtlosigkeit, Wut, Trauer, etc. herauskommen hätte können, so stehen mir heute als Erwachsende vielmehr Möglichkeiten und Fähigkeiten zur Verfügung. Ich sehe meine damalige Hilflosigkeit / Leid / Schmerz / etc. und diese(r) darf sein.“

Beobachte, was allein diese Dir geschenkte Aufmerksamkeit mit dem Gefühl Deiner Erinnerung macht und was sich womöglich daraus entwickelt.

Video

Hierzu und zu dem nächsten Absatz gibt es im Fernkurs per Video weitere Erklärungen und eine geführte innere Reise, um die tieferliegenden unbewussten Blockaden der Unausgeglichenheitszustände ans Licht zu bringen, diese zu transformieren und um sich innerlich neu auszubalancieren.

Frau & Mann

Die Aufgabe der Frau ist es, sich um das Innere, Seelische, Unsichtbare zu kümmern. Eine Frau ist magnetisch, ein negativer Pol und zieht zu sich heran. Sie ist in ihren Energien implodierend. Sie hat direkten Zugang zu den anderen Dimensionen und der Schöpferkraft und ist jene, durch die der Quell des Lebens fließt. So kann sie ihren Mann zu seiner Seele und Sinn führen. Sie zieht die Energien ins Feld, die sie sich für ihre gemeinsame Beziehung, Familie und Leben wünschen, während er sich dafür einsetzt, daß sie einen sicheren Rahmen hat, um ihre ihrer Biologie und Energetik entsprechende Rolle zu erfüllen. Der Mann ist elektrisch, ein positiver Pol. Er ist aktiv und gibt. Er ist in seinen Energien explodierend, d.h. nach außen gerichtet. Der Mann wirkt im Äußeren und stellt Sicherheit und Stabilität her.

In der Beziehung und für die Familie, ist der Mann der Ritter und Wächter auf der Stadtmauer des gemeinsamen Reiches. Er überwacht das Territorium, klärt die Dinge im Außen und setzt sich für die Sicherheit und die gesunde Weiterentwicklung seiner Familie ein. Gleichzeitig hat er seinen Platz auf dem Thron neben seiner Frau, um das Reich gemeinsam mit ihr zusammen souverän zum Wohle aller zu regieren. Ein wahrer König repräsentiert, führt und motiviert. Er setzt Grenzen so, daß diese einen sicheren soliden Rahmen bilden, ohne dabei jedoch einzuengen; während die Frau mit ihren Energien, Qualitäten und Fähigkeiten diesen Raum ausfüllt und von innen heraus formt. Er ist der Rahmen und die Leinwand, sie malt das Bild. Die gegebene Struktur passt sich den Bedürfnissen an, wächst mit diesen mit, und ist gleichzeitig klar und bestimmt. So entsteht vertrauensvoller Halt und Freude an der Weiterentwicklung.

Damit der Mann seine Aufgabe erfüllen kann ist er weniger emotional als die Frau.
Damit die Frau ihre Aufgabe erfüllen kann ist sie empathischer als der Mann.

Der Mann bietet den sicheren Rahmen und Struktur.
Die Frau füllt den Raum mit Liebe, Kreativität und Schönheit aus.

Sie hat eine feinere Wahrnehmung. Er hat körperliche Stärke.
Gemeinsam erschaffen / schöpfen sie ein Größeres.

 

Wenn Du als Frau Deinen wahren Wert erkennst, aktivierst Du im Mann seine königliche Ritterkraft und das wahre Männliche in ihm. Er weiß dann was es zu schützen gilt, erkennt so seinen tieferen Sinn und kann Berge versetzen.

Seine Rolle ist es für Ordnung zu sorgen und zu schauen, daß die kosmischen Gesetze eingehalten werden. Er ist Behüter und Schützer des Lebens in all seinen Facetten, der Frau, der Kinder, der Tiere, der Natur.

Hinter jedem starken Mann, steht eine selbstbewusste Frau.
Jede wahre Frau hat einen präsenten Mann hinter sich.

 

Mehr Inspirationen zum Thema Männlich-Weiblich, Mann und Frau findest Du in folgenden Blog-Artikeln und natürlich während des 1-Jahres-Fernkurs, nicht nur als Theorie, sondern erlebt und integriert:

1-Jahres-Fernkurs 2026 :

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